Wir zeigen Ihnen die Lösungen für Wertverluste, Zwangsstilllegungen und Fahrverbote
Kostenlos – unverbindlich - ohne Risiko
Dr. Ingo Gasser ist im norddeutschen Raum Dieselskandal-Anwalt der ersten Stunde - im Laufe der Jahre hat er sich bestens auf die Vielfältigkeit des Themas eingestellt und daher immer die Frage im Fokus behalten "Welche Autos sind überhaupt betroffen?" Finden Sie rechts die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu!
Ich bin der Meinung, dass in den Schadstoffklassen 5 und 6 bis zum Zeitpunkt der Einführung der aktuellen Testmethoden jeder SEAT-Diesel zumindest über die Abschaltvorrichtung "Thermisches Fenster" betroffen ist. Über das in den Updates enthaltene "Thermische Fenster" können sogar noch EA189-Modelle eingeklagt werden. So hat aktuell das Landgericht Ellwangen entschieden, dass die Verjährungsfrist frühestens nach dem 31.12.2017 anläuft. Bei der Betroffenheitsprüfung geht es uns nicht nur um die technische Seite, sondern auch um die juristischen Aspekte.
Alle S>EAT-Diesel sind betroffen - davon gehen wir aus - aber diese Antwort hilft Ihnen nicht. Es geht grundsätzlich darum, ob Ihr Anspruch besteht - also weder verjährt ist noch abgetreten - und dass Sie zur Schadenersatzforderung berechtigt sind. Wenn das alles passt, geht es um die Definition Ihrer Chancen und der Wirtschaftlichkeit einer Klage. Selbst wenn man glasklar betroffen ist, mag es sich unter Umständen nicht lohnen. Wir suchen Referenz-Urteile zu Ihrem Autotyp, hinterfragen das Risiko einer Klage und suchen nach Finanzierungsmöglichkeiten.
Sie kommen nicht nur in den Genuss einer kostenlosen Erstberatung, sondern erfahren auch eine realistische Einschätzung Ihrer Möglichkeiten.
Bei Einbeziehung einer Rechtschutzversicherung gibt es kein Risiko.. Selbstzahler informieren wir fair über das anstehende Risiko und machen ein interessantes Angebot.
Nachdem Sie uns Ihre Daten durchgegeben haben, erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden eine fundierte Antwort auf Ihre Fragen: Kann ich klagen, sollte ich klagen? Auf Ihren ausdrücklichen Wunsch kontaktiere ich für Sie Ihre Rechtschutzversicherung zur Deckungsabfrage.
Versuchen Sie es und warten Sie nicht länger. Die Diesel-Zukunft steht für Wertverluste und Fahrverbote. Mit Rechtschutz klagen unsere Mandanten völlig ohne Risiko und mit minimalem Aufwand. Der Schadenersatz bleibt zu 100 % bei Ihnen.
Die Möglichkeit einer Sammelklage ist derzeit nicht gegeben. Wer Schadenersatz beanspruchen möchte, muss sein Recht individuell durchsetzen.
Gerne: Für einen SEAT mit einem Neupreis von 30.000 Euro und einem Kilometerstand von 100.000 Kilometern müssten 10.000 Euro Nutzungsentschädigung an den Hersteller gezahlt werden. Ihr Schadenersätz läge bei 20.000 Euro plus 4 % Zinsen für die Zeit ab Klageerhebung,
Da spielen viele Faktoren mit. Da geht es auf der einen Seite um das Klagerisiko. Dieses sinkt, wenn es eine offizielle Rückrufaktion oder schon gewonnene Verfahren in Bezug auf ein vergleichbares Modell gibt. Auf der anderen Seite geht es um die Wirtschaftlichkeit: Je höher der Kaufpreis und je niedriger die Laufleistung, je höher ist der Anspruch. Alle diese Dinge fließen in unsere Einschätzung ein.
Idealerweise fahren Sie Ihren SEAT bis zu einer Entscheidung - das ist wirtschaftlich sinnvoll. Grundsätzlich können Sie das Auto aber auch verkaufen. Auch eine mögliche Auslösung aus der Finanzierung, ein versicherter Unfall, ein Diebstahl, Motorschaden oder sonstige Veränderungen der Rahmenbedingungen tangieren den eigentlichen Zweck der Klage - Ihren Schadenersatzanspruch - nicht. Dieser wird vom Gericht festgelegt. Verkaufserlöse, Versicherungsleistungen etc. werden dann natürlich abgerechnet.
Ein amtlicher Rückruf ist immer noch die Basis für eine erfolgreiche Schadenersatzklage. Allerdings haben schon mehrere Gerichte entschieden, dass ein Rückruf nicht unbedingt zwingend notwendig ist, um ein Verfahren zu gewinnen. Auch muss der Vorwurf, dass eine Abschaltvorrichtung eingesetzt wird, vom Kläger nicht mehr detailliert bewiesen werden. Unserer Meinung nach ist jeder nach 2008 gebaute Diesel mehr oder weniger betroffen und bei vielen lohnt sich eine Klage, um Schadenersatz für Wertverluste zu erhalten oder Fahrverbote zu umgehen. Allerdings sind Ansprüche bei Autos, die älter als 10 Jahre sind, verjährt.
Betroffene Modelle
Viele Diesel-Fahrer vermissen nach den behördlich angeordneten Updates den Druck und die Dynamik des Antriebsaggregats, zudem wird bei gleicher Fahrweise ein höherer Verbrauchswert registriert. Hinzukommt, dass selbst die eigentlich extrem preisstabilen SUV und Diesel-Limousinen von Porsche derzeit unter einem hohen Wertverlust leiden. In der Schadstoffklasse 5 sind Dieselfahrer z.B. in Stuttgart und Hamburg von Fahrverboten betroffen. Wer Updates nicht installieren lässt, muss mit der Zwangsstilllegung seines Autos rechnen.
Es gibt mittlerweile wirklich viele Landgerichts- und Oberlandesgerichtsurteile - ja sogar verbraucherfreundliche BGH-Entscheidungen - so dass eine Klage durchaus Erfolg versprechend ist. Auch die Vergleichsbereitschaft der Hersteller steigt spürbar. Rechtsanwalt Dr. Ingo Gasser hat vielfach Verfahren gewonnen oder attraktive Vergleiche für Opfer des Abgasskandals aushandeln können. Die Rechtschutzversicherungen tragen in aller Regel die Kosten, insbesondere, wenn ein Rückrufschreiben vorliegt.
Der Schadenersatz errechnet sich aus folgenden Faktoren: mögliche Laufleistung, gefahrene Kilometer und Kaufpreis.
Es wird im Abgasskandal auf absehbare Zeit keine Sammelklagen geben.
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„Dr. Ingo Gasser hat mich absolut überzeugt - seine Prognosen sind zu 100 % eingetreten und er hat mich während des ganzen Verfahrens immer gut auf dem Laufenden gehalten. Ich würde Ihn jederzeit wieder beauftragen."
Kai. E (32), Dresden
Viele Seat-Kunden haben im Abgasskandal Anspruch auf Schadenersatz. Diesen Anspruch hat der BGH inzwischen mit Urteil vom 25. Mai. 2020 bestätigt (Az.: VI ZR 252/19). Der BGH hat höchstrichterlich entschieden, dass Volkswagen seine Kunden durch die Abgasmanipulationen beim Dieselmotor EA 189 vorsätzlich sittenwidrig geschädigt hat und deshalb zum Schadensersatz verpflichtet ist. Schadenersatzansprüche können aber genauso bei Dieselfahrzeugen mit dem Nachfolgemotor EA 288 oder dem größeren 3-Liter-Motor EA 897 bestehen.
Von den Abgasmanipulationen waren allein in Deutschland rund 2,5 Millionen Dieselfahrzeuge des VW-Konzerns mit dem Motor EA 189 bis 2 Liter Hubraum und der Abgasnorm Euro 5 betroffen. Die betroffenen Halter haben Schadenersatzansprüche gegenüber VW. Sie wurden von Volkswagen getäuscht und ihr Schaden – auch das hat der BGH entschieden – lässt sich durch ein Software-Update nicht beseitigen. Das heißt: Sie haben Anspruch auf Schadensersatz.
Der durch den VW-Abgasskandal bekannte Dieselmotor des Typs EA 189 steckt auch in den Diesel-Fahrzeugen der Marke Seat. Als Konzernmutter stattete VW auch die Diesel der Tochter Seat mit dem Skandalmotor aus. Dementsprechend steckt auch Seat tief im Abgasskandal und geschädigte Seat-Kunden haben beste Chancen, Schadenersatzansprüche durchzusetzen. Dabei hört der Dieselskandal bei Fahrzeugen mit dem Motor EA 189 noch nicht auf. Auch beim Nachfolge-Motor EA 288 besteht der Verdacht einer unzulässigen Abschalteinrichtung. Verschiedene Gerichte haben den geschädigten Käufern bereits Schadenersatz zugesprochen.
Im Herbst 2015 flog der VW-Abgasskandal auf. Volkswagen musste zugeben, dass in Fahrzeugen mit dem Dieselmotor des Typs EA 189 eine unzulässige Abschalteinrichtung verwendet wurde, die dazu führt, dass der Grenzwert für den Stickoxid-Ausstoß nur auf dem Prüfstand, nicht aber im realen Straßenverkehr eingehalten wird. Weltweit waren rund 11 Millionen Fahrzeuge des VW-Konzerns von den Abgasmanipulationen betroffen, davon ca. 700.000 Pkw der Marke Seat. Die Halter haben in der Folge einen Rückruf zum Aufspielen eines Software-Updates erhalten.
Betroffen sind folgende Diesel-Modelle, die zwischen 2008 und 2015 gebaut wurden:
Die rechtliche Lage ist klar: Die geschädigten Fahrzeughalter haben nach höchstrichterlichem Urteil des Bundesgerichtshofs Anspruch auf Schadensersatz. Der BGH hat mit Urteil vom 25.05.2020 entschieden, dass VW die Käufer durch die Verwendung einer unzulässigen Abschalteinrichtung vorsätzlich sittenwidrig geschädigt hat und zum Schadenersatz verpflichtet ist. Der Schaden wurde auch nicht durch das Aufspielen eines Software-Updates behoben.
Im Jahr 2015 trat der Dieselmotor des Typs EA 288 flächendeckend die Nachfolge des Skandalmotors EA 189 bei den Marken des VW-Konzerns und damit auch bei Seat an. Der Einsatz eines neuen Motors bedeutete dabei nicht das Ende der Abgasmanipulationen. Hinweise auf eine unzulässige Abschalteinrichtung beim EA 288 verdichteten sich, Ende 2019 führte die Staatsanwaltschaft Braunschweig in diesem Zusammenhang eine Razzia in der VW-Zentrale in Wolfsburg durch. Erste Gerichte haben inzwischen entschieden, dass auch bei Fahrzeugen mit dem Motor EA 288 eine unzulässige Abschalteinrichtung verwendet wird und die Käufer Anspruch auf Schadenersatz haben. In diesem Sinne haben z.B. das Landgericht Regensburg (Az.: 73 O 1181/19), das Landgericht Offenburg (Az.: 3 O 38/18) oder das Landgericht Darmstadt (Az.: 13 O 88/20) entschieden. Die Urteile zeigen, dass auch bei Fahrzeugen mit dem Dieselmotor EA 288 gute Chancen auf Schadensersatz bestehen.
Betroffen sind folgende Seat-Modelle mit 1,6 bzw. 2,0 Litern Hubraum: